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Bierbauch: Das Essen war nicht schuld, sondern die Leber. Mit dieser einfachen 2-Minuten-Kur wurde Frank (52) ihn los

Frank hat mit dem Rauchen aufgehört, fährt abends Rad und isst weniger Brot: Sein Ehering sitzt locker, sein Bauch bleibt fest wie ein Autoreifen. Die Redaktion erklärt, warum die Leber dabei nie wehtut, wie Sie mit einem 10-Sekunden-Drucktest prüfen, wo Ihr Bauch sitzt, und was Frank seitdem jeden Morgen anders macht.

Mann um die 50 am Küchentisch im Morgenlicht, der Ehering sitzt sichtbar locker an der Hand
Sandra Vogt
Sandra Vogt
Redaktion Produkttests
Testleitung: Michael Bäumer · Faktencheck: Dr. med. Julia Hoffmann

Der Ring, der nachgibt, und der Bauch, der es nicht tut

Kurz nach fünf, Auffahrt Paderborn-Elsen. Frank schaltet in den dritten Gang, und sein Ehering rutscht bis zum Knöchel.

Er schiebt ihn mit dem Daumen zurück. Das macht er inzwischen, ohne hinzusehen.

Der Ring sitzt seit dem Frühjahr locker. Frank ist 52, fährt seit 26 Jahren Lkw, und er hat abgenommen. Das Gesicht ist schmaler geworden, der Hemdkragen weiter. Auf dem Betriebshof hat es inzwischen jeder gesagt, sogar der Disponent, der sonst nur über Lieferzeiten redet.

Nur ein Teil von ihm hat nicht mitgemacht.

Wenn Frank sich im Sitz aufrichtet, drückt sein Bauch gegen den Gürtel. Weich ist da nichts, greifen lässt sich nichts. Er ist fest und prall wie ein gut aufgepumpter Autoreifen. Morgens ist er da, abends nach dem Essen noch ein bisschen mehr.

Und er tut nicht weh. Nie.

Vor einem halben Jahr zog es in einem Backenzahn. Am ersten Abend kaute Frank auf der anderen Seite, am nächsten Morgen rief er beim Zahnarzt an.

Wegen des Bauchs hat er nie irgendwo angerufen.

Warum auch? Es meldete sich ja nichts.

Uns hat dieser Unterschied in der Redaktion länger beschäftigt, als wir zugeben möchten. Ein Zahn, der nach einem Tag einen Anruf auslöst. Und ein Bauch, der seit Jahren da ist und keinen einzigen.

Dabei hat Frank nichts falsch gemacht. Im Gegenteil: Er hat fast alles richtig gemacht.

Genau das ist der Punkt.

Hand eines Fahrers am Lenkrad eines Lkw, der Ehering ist zur Fingerkuppe gerutscht

Rauchstopp, Rad, weniger Brot — und der eine Teil, der nicht mitgemacht hat

Angefangen hat es vor drei Jahren, mit der letzten Zigarette.

Frank hat damals nach 30 Jahren aufgehört, von einem Tag auf den anderen, nach einem langen Abend mit seiner Frau am Küchentisch. Er hat durchgehalten, auch nachts auf dem Autohof, wenn die anderen draußen standen und rauchten.

Danach kamen die Pfunde. Das kennt fast jeder, der aufgehört hat.

Also hat er etwas getan.

Jeden zweiten Abend aufs Rad, eine Runde über die Feldwege hinter der Siedlung, auch bei Regen. Weniger Brot, zwei Scheiben statt vier. Bier nur noch am Wochenende.

Und es hat gewirkt. Das muss man so deutlich sagen.

Der Ring wurde locker, das Gesicht schmaler, der Kragen weiter. Seine Frau hat ihm zwei neue Hemden gekauft, eine Nummer kleiner am Hals.

Aber über dem Gürtel blieb alles, wie es war.

Frank hatte dafür seine Erklärungen, und er hat sie uns genau so gesagt:

“Ist halt Speck.”

“Das ist das Alter. Mit 52 ist man nicht mehr 30.”

“Wenn da was wäre, würde ich es merken.”

Am Rad und am Brot gibt es nichts zu korrigieren. Beides war richtig, und niemand sollte nach diesem Artikel damit aufhören.

Wir widersprechen nur dem letzten Satz. Nicht, weil Frank unaufmerksam gewesen wäre, sondern weil er etwas nicht wissen konnte.

Und falls es Ihnen genauso geht: Sie haben nicht versagt. Ihnen hat eine Information gefehlt.

Frank stellt sich die Frage inzwischen selbst, manchmal auf den langen Geraden zwischen Kassel und Würzburg. Warum meldet sich da nichts?

Die Antwort gab uns eine Apothekerin, in einem Satz, den Frank so noch nie gehört hatte.

Herrenrad mit Helm am Lenker lehnt im Abendlicht an einer Garagenwand, daneben Arbeitsschuhe
“Ein Zahn meldet sich nach einem Tag. Ein Knie zieht bei jeder Treppe. Die Leber meldet sich nie, denn sie hat in ihrem Inneren keine Schmerznerven. Das Einzige, was man von außen von ihr sieht, ist der Bauch. Am HV-Tisch höre ich jede Woche den Satz: ‘Da tut ja nichts weh.’ Das stimmt. Über die Leber sagt es nur nichts.”

— Dr. Svenja Hartwig, 48, Apothekerin, seit über 20 Jahren am HV-Tisch

Warum ausgerechnet der Bauch die Anzeige ist

Die Leber also.

Das Organ, an das Frank bei seinem Bauch zuletzt gedacht hätte. Sie liegt rechts oben, gut geschützt unter den Rippen, und sie arbeitet, ohne sich je zu beschweren.

Dabei hat sie mit dem Bauch mehr zu tun, als die meisten ahnen.

Denn die Leber ist zentral für den Fettstoffwechsel. Durch sie läuft das Fett aus jeder Mahlzeit, und sie entscheidet mit, ob es verarbeitet oder eingelagert wird. Fett kann sich dann im Bauchraum einlagern, zwischen den Organen, und auch in der Leber selbst. Ärzte sprechen in diesem Fall von einer Fettleber.

Hier liegt der Unterschied, den Frank nicht kannte.

Es gibt zwei Arten von Bauch. Weicher Speck, den Sie mit zwei Fingern greifen und anheben können, sitzt unter der Haut. Ein fester, praller Bauch, der sich anfühlt wie ein Reifen, sitzt tiefer: im Bauchraum, zwischen den Organen.

Und genau dieser Bauch ist oft der, der beim Abnehmen bleibt.

Radfahren und weniger Brot ändern die Menge, die hereinkommt. An der Stelle, die diese Menge verarbeitet, ändern sie wenig. So wird das Gesicht schmaler, der Ring locker — und der Bauch bleibt.

Wir haben dafür in der Redaktion ein Bild gefunden, das Frank sofort verstanden hat:

Die Leber ist die Schaltzentrale Ihres Fettstoffwechsels. Und sie hat kein Warnlicht. Sie hat nur eine Anzeige: Ihren Bauch.

Es liegt also nicht an Ihrer Disziplin. Es liegt an der Leber, die nicht wehtun kann.

Bleibt die Frage, die Sie sich jetzt vermutlich selbst stellen: Wo sitzt eigentlich mein Bauch, unter der Haut oder im Bauchraum?

Grafik mit drei Piktogrammen: Zahn, Knie und Leber, darunter die Silhouette eines Bauchs

Der 10-Sekunden-Drucktest — legen Sie die Hand flach auf den Bauch

Dafür brauchen Sie zehn Sekunden und eine Hand.

Stellen Sie sich aufrecht hin, am besten ohne Gürtel. Atmen Sie ruhig aus, ohne den Bauch einzuziehen.

Legen Sie dann die Hand flach auf den Bauch, knapp über dem Nabel, und drücken Sie leicht. Etwa so, als wollten Sie prüfen, ob ein Kissen frisch aufgeschüttelt ist.

Versuchen Sie danach, mit Daumen und Zeigefinger eine Falte zu greifen.

Lässt sich eine Schicht greifen, anheben und hin und her schieben, ist das Speck unter der Haut.

Fühlt sich der Bauch dagegen fest und prall an, gibt kaum nach und rutschen die Finger ab wie an einem aufgepumpten Reifen, dann sitzt das meiste tiefer. Im Bauchraum, zwischen den Organen.

Frank hat den Test auf dem Autohof gemacht, auf dem Beifahrersitz, das Hemd hochgezogen. Er hat lange gedrückt. Nichts gab nach.

Jetzt aber die Grenze, und die nehmen wir ernst.

Der Test unterscheidet nur die Lage: unter der Haut oder im Bauchraum. Über den Zustand Ihrer Leber sagt er nichts, und eine Diagnose stellt er nicht.

Dieser Test ersetzt keinen Arztbesuch. Wer unsicher ist, lässt seine Leberwerte beim Hausarzt prüfen.

Frank hat genau das getan. Zum ersten Mal in seinem Leben hat er wegen etwas angerufen, das nicht wehtat.

Und dann stellte er die Frage, die sich an dieser Stelle fast jeder stellt: Was tut man mit einer Leber, die nicht anrufen kann?

Grafik mit zwei Bauch-Silhouetten: links greifen zwei Finger eine weiche Falte, rechts liegt die flache Hand auf einem festen Bauch

Was die Leber für ihre Arbeit braucht — und warum Kalorienzählen daran nichts ändert

Um die Antwort zu verstehen, muss man wissen, was die Leber den ganzen Tag leistet.

Durch sie läuft das Fett aus jeder Mahlzeit, aus dem Frühstücksei genauso wie aus dem Schnitzel am Autohof. Sie bildet die Galle, mit der Fett im Darm aufgespalten wird. Und zwischen den Mahlzeiten versorgt sie den Körper mit Energie.

Das ist viel Arbeit für ein Organ, das sich nie beschwert.

Arbeitet die Leber über Jahre leise mit halber Kraft, kann sie eher einlagern als verarbeiten. Am Bauch und in sich selbst. Gemerkt hätte Frank davon nichts.

Deshalb ändern weniger Brot und mehr Rad zwar die Menge, die hereinkommt. Die Leber, die diese Menge verarbeitet, erreichen sie nicht.

Was braucht die Leber also?

An dieser Stelle wurde es für uns interessant. Denn es gibt genau einen Nährstoff, für den in der EU eine Angabe zur Leber zugelassen ist: Cholin. Es hilft Ihrer Leber, Fett wieder richtig zu verarbeiten.

Nur hat das eine Bedingung. Sie gilt erst ab 82,5 mg Cholin je Tagesdosis.

Dabei sind 82,5 mg weder viel noch wenig. Es ist die Menge, ab der ein Hersteller das überhaupt auf seine Packung schreiben darf. Darunter darf er es nicht.

Dann kam der Fakt, der uns am meisten überrascht hat, und Frank auch.

Cholinbitartrat ist nicht Cholin.

Auf vielen Packungen steht die Verbindung, nicht der Nährstoff. 82,5 mg Cholinbitartrat liefern nur rund 34 mg Cholin. Wer da nicht genau hinsieht, liest die richtige Zahl und bekommt weniger als die Hälfte.

Wir geben zu, dass uns das geärgert hat.

Wie streng diese Regel ist, erklärt die Apothekerin.

Grafik mit zwei Säulen an einer Schwellenlinie: 82,5 mg Cholinbitartrat bleiben weit darunter, 82,5 mg Cholin erreichen die Linie
Was für Cholin zugelassen ist — und ab welcher Menge

“Für Cholin ist in der EU eine Angabe zur Leber zugelassen: Es hilft der Leber, normal zu arbeiten, und dem Fettstoffwechsel, normal zu laufen. Das gilt aber nur, wenn die Tagesdosis mindestens 82,5 mg Cholin enthält. Und achten Sie darauf, wem die Angabe gehört: dem Nährstoff. Nicht einem Produkt, nicht einer Pflanze, nicht einer Kur.” — Dr. Svenja Hartwig, Apothekerin

Verordnung (EU) Nr. 432/2012 — Zugelassene Angaben für Cholin zu Fettstoffwechsel, Leberfunktion und Homocystein-Stoffwechsel. Bedingung: mindestens 82,5 mg Cholin je Portion.

Hände halten eine markenlose Packung mit der Rückseite nach oben unter eine Küchenlampe, ein Finger zeigt auf eine Zeile der Tabelle

Fünf Angaben, die auf der Rückseite stehen müssen — bevor irgendein Name fällt

Bevor wir uns auch nur eine Marke angesehen haben, haben wir fünf Präparate nebeneinandergelegt, umgedreht und fünf Fragen festgelegt. Jede lässt sich an der Rückseite beantworten, ohne Labor und ohne Fachwissen. Zusammen zeigen sie, ob ein Präparat die Bedingung der zugelassenen Leber-Angabe erfüllt und offen sagt, was drin ist.

1
Kriterium 1 — Cholin in der Menge, für die die Leber-Angabe zugelassen istMindestens 82,5 mg Cholin je Tagesdosis. Achten Sie auf das Wort: Cholin, nicht Cholinbitartrat. Nur ab dieser Menge darf die Angabe zur Leberfunktion überhaupt auf der Packung stehen. Wer hier nichts findet, braucht die übrigen vier Fragen eigentlich nicht mehr zu stellen.
2
Kriterium 2 — Silymarin ausgewiesen, nicht nur “Mariendistel”Auf der Vorderseite steht fast immer “Mariendistel”. Das sagt nur, dass die Pflanze drin ist. Entscheidend ist, ob die Rückseite den Gehalt an Silymarin in Milligramm nennt. Unser Maßstab im Vergleich: 150 mg je Tag. Das ist keine Studiendosis, sondern eine Messlatte für Transparenz.
3
Kriterium 3 — Wirkstoffbreite: die klassischen Leberpflanzen in einer TagesdosisGemeint sind Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Schwarzer Rettich und Zinnkraut. Wir erwarten mindestens fünf Extrakte in einer Tagesdosis, jeden mit Mengenangabe. Das Kriterium prüft Vollständigkeit, nicht die Wirkung einzelner Pflanzen.
4
Kriterium 4 — Standardisierung: Wirkstoffgehalt statt PflanzennameEin Extrakt ist nur so prüfbar wie seine Angabe. “200 mg Artischockenextrakt” sagt wenig. “200 mg, davon 5 mg Cynarin” sagt, was tatsächlich in der Kapsel steckt. Mindestens vier von fünf Extrakten sollten ihren Wirkstoffgehalt ausweisen.
5
Kriterium 5 — Reinheit: nichts in der Kapsel, was nicht hineinmussEine vollständige Zutatenliste, kein Füllstoff, kein Allergen, höchstens ein Trennmittel, vegan. Alles, was die Kapsel nur streckt, lässt sich an der Liste ablesen, wenn sie vollständig ist.

Fünf Dinge, bei denen die Redaktion die Packung zurück ins Regal stellt

Und so sieht die Kehrseite aus. Jedes der anderen Präparate im Vergleich fiel bei mindestens zwei Kriterien durch, fast immer an einer dieser Stellen. Alle fünf können Sie an Ihrer eigenen Packung prüfen.

  • “Mariendistelextrakt” ohne Silymarin-Angabe — Die Pulvermenge verrät nicht, wie viel vom eigentlichen Stoff darin steckt. Ohne Milligramm Silymarin lässt es sich nicht nachprüfen.
  • “Cholinbitartrat” statt “Cholin” — oder weniger als 82,5 mg Cholin — 82,5 mg Cholinbitartrat sind nur rund 34 mg Cholin. Unter 82,5 mg Cholin gilt die zugelassene Leber-Angabe nicht.
  • Pflanzen ohne Menge je Tagesdosis, oder keine vollständige Zutatenliste — Was nicht draufsteht, lässt sich nicht prüfen. Ein Pflanzenname allein ist keine Angabe.
  • Füllstoffe wie Maltodextrin, Akaziengummi oder Maisstärke, Allergene wie Soja — Sie strecken die Kapsel und schließen Allergiker aus.
  • Eine Packung, die keine 30 Tage reicht — Reicht sie nur 15 Tage, kostet der Monat doppelt so viel wie die Packung. Auf dem Preisschild sieht man das nicht.

Ein Präparat erfüllte alle fünf: die Naturhof Leberkur von Steiger Naturals

Freigestellter Packshot des Standbodenbeutels, weißer Hintergrund, 2000 × 2000 px. Aufdruck deutsch: „Naturhof Premium Forte LeberKur“, „60 Kapseln“, „Nettofüllmenge: 46,8 g“, gelbes Feld „Das Original aus Deutschland · Steiger Naturals“, rundes Siegel „Laborgeprüft“, Banner „Mit Silymarin“, Fußnote „Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei.“ Unten Artischocke, Löwenzahn- und Mariendistelblüte. Ohne Vergleich.org-Siegel (freigestellte Fassung von testsieger-leberkur.de/leberkur/beutel-cut.webp, 700 × 1053 px, Steigers eigene Seite).

Ein Präparat hielt allen fünf Fragen stand. Wir haben es danach noch einmal Frage für Frage gegen sein eigenes Etikett gelegt.

Zuerst das Cholin: 82,5 mg je Tagesdosis, aus 200,73 mg Cholinbitartrat. Das liegt genau auf der Schwelle der zugelassenen Angabe, nicht darüber. Und genau so steht es auch da.

Damit gilt für diese Tagesdosis, was für Cholin zugelassen ist: Es hilft Ihrer Leber, normal zu arbeiten.

Dann das Silymarin: 153 mg aus 191,25 mg Mariendistelextrakt, standardisiert auf 80 %. Ein Präparat im Vergleich enthielt mehr. Den Ausschlag gab für uns, dass die Menge überhaupt ausgewiesen ist.

Dazu kommen fünf Pflanzenextrakte, jeder mit Menge je Tagesdosis: Artischocke 200 mg mit 5 mg Cynarin, Zinnkraut 200 mg mit 14 mg Kieselsäure, Schwarzer Rettich 200 mg, Mariendistel 191,25 mg, Löwenzahn 120 mg mit 19,2 mg Inulin.

Vier der fünf weisen ihren Wirkstoffgehalt aus. Beim Rettich steht ehrlicherweise nur das Extraktverhältnis 5:1.

Die Kapselhülle ist vegan, das Ganze laktose- und glutenfrei und ohne Süßungsmittel. Ein einziges Trennmittel steht in der Liste: Siliciumdioxid.

Außerdem enthält die Tagesdosis 1,6 mg Vitamin B6, 4 µg Vitamin B12 und 300 µg Folat.

Die Einnahme ist unspektakulär. Zwei Kapseln täglich nach der ersten Mahlzeit, bei Frank ist das das Frühstück im Führerhaus. Ein Beutel reicht 30 Tage. Der Hersteller empfiehlt mindestens drei Monate.

Und er schreibt selbst einen Satz, den wir so selten auf einer Herstellerseite lesen: “Eine Kur ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch den Verzicht auf Alkohol.”

Es gibt auch Schwächen, und die gehören hierher. Die Naturhof Leberkur ist teurer als die Mariendistel-Präparate aus der Drogerie. Die günstigen fielen in unserem Vergleich allerdings jeweils bei mindestens zwei Kriterien durch. Zwei Kapseln am Tag sind mehr als eine. Und wer nach einer Woche einen Unterschied erwartet, wird enttäuscht.

Das hat auch Frank erlebt.

Franks zwölf Wochen — die ersten drei waren nichts

Frank hat die Naturhof Leberkur zwölf Wochen genommen und uns alle paar Wochen erzählt, wie es läuft. In seinen Worten, ohne Waage und ohne Maßband.

Woche 1–3
Nichts. Außer einer neuen GewohnheitZwei Kapseln nach dem Frühstück, meistens im Führerhaus, mit dem ersten Kaffee aus der Thermoskanne. Radfahren und weniger Brot gehören weiter dazu. “Ehrlich gesagt habe ich nach drei Wochen überlegt, ob ich mir das sparen soll. Gemerkt habe ich nichts.”
Woche 4–6
Ein Gefühl, das er nicht größer machen will“Ich bin keiner, der ständig in sich reinhört. Aber abends auf dem Sofa fühlt sich mein Bauch gut an. Mehr kann ich nicht sagen, und mehr will ich auch nicht behaupten.”
Woche 7–9
Er liest Packungen jetzt andersIm Laden am Autohof hat Frank aus Neugier ein Mariendistel-Präparat umgedreht. Silymarin stand nicht drauf, Cholin auch nicht. “Früher hätte ich das einfach mitgenommen.” Er fühlt sich wohl, sagt er, und er ist froh, dass er endlich weiß, was er nimmt.
Woche 10–12
Der Bauch ist noch da. Frank bleibt trotzdem dabeiDen Drucktest hat er noch einmal gemacht. “Fest ist er immer noch, da will ich nichts schönreden. Aber ich fühle mich gut damit, und das ist für mich im Moment die Hauptsache.” Er fährt weiter Rad, isst weiter weniger Brot und hat den nächsten Beutel bestellt. Das ist Franks Erleben, keine Zusage: Erfahrungen unterscheiden sich, und der Hersteller empfiehlt mindestens drei Monate.

Drei Männer, die die Packung umgedreht haben

Porträt eines 58-jährigen Mannes in Arbeitsjacke vor einer Werkstatt

Elektromeister, jeden Donnerstag Fußball bei den Alten Herren, und trotzdem der feste Bauch. Den Drucktest habe ich in der Kabine gemacht, die anderen haben gelacht und es dann selber probiert. Seit ein paar Monaten nehme ich die Kapseln. Ich fühle mich gut damit. Gewogen habe ich nicht, darum ging es mir auch nicht.

Jürgen, 58, Kassel
Porträt eines 49-jährigen Mannes mit Brille im Wohnzimmer

Vorher hatte ich etwas aus der Drogerie, vorne groß ‘Mariendistel’, hinten keine einzige Zahl. Jetzt steht die Menge Cholin drauf, und ich weiß zum ersten Mal, worauf ich überhaupt achte.

Bernd, 49, Oldenburg
Porträt eines 61-jährigen Mannes in Strickjacke am Gartenzaun

Nach zwei Monaten kann ich ehrlich sagen: Am Bauch hat sich bei mir noch nichts getan. Ich bleibe dabei, weil ich zum ersten Mal weiß, was drin ist. Und dass ich Geduld haben soll, sagt der Hersteller ja selbst.

Holger, 61, Bautzen

Was Leser unsere Redaktion zu diesem Beitrag am häufigsten gefragt haben

Ich habe schon ein Mariendistel-Präparat aus der Drogerie im Schrank. Ist das dasselbe?
Drehen Sie die Packung um. Steht dort Silymarin in Milligramm? Steht dort Cholin, nicht Cholinbitartrat, mit mindestens 82,5 mg? Stehen die Pflanzen mit Menge da? Mariendistel bedient einen Baustein. Ob ein Präparat die übrigen Kriterien erfüllt, zeigt nur die Rückseite.
Muss ich jetzt ganz auf Bier verzichten?
Darauf antwortet der Hersteller selbst, und wir finden seine Antwort ehrlicher als jedes Versprechen: “Eine Kur ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch den Verzicht auf Alkohol.” Eine Kapsel ist kein Ausgleich für das, was man trinkt.
Ich nehme dauerhaft Medikamente. Geht das trotzdem?
Wer dauerhaft Medikamente nimmt oder eine Lebererkrankung hat, spricht die Einnahme vorher mit seinem Arzt ab. Laut Hersteller sind bislang keine Neben- oder Wechselwirkungen bekannt. Nicht geeignet ist die Kur für Personen unter 18 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.
Wie lange dauert es, bis man etwas merkt?
Ein Zeitversprechen geben wir nicht. Der Hersteller empfiehlt mindestens drei Monate. Erfahrungen unterscheiden sich: Frank hat in den ersten drei Wochen nichts gemerkt, Holger nach zwei Monaten am Bauch noch nichts.
Zwei Kapseln täglich, geht auch eine?
Die 82,5 mg Cholin stecken in der Tagesdosis von zwei Kapseln, eingenommen nach der ersten Mahlzeit. Wer Schluckbeschwerden hat, darf die Kapseln öffnen.

Nachtrag der Redaktion

Nachtrag vom 29.09.2026

Nach Erscheinen dieses Beitrags haben uns ungewöhnlich viele Zuschriften erreicht, und fast alle drehten sich um dieselben zwei Fragen: Wo bekommt man die Naturhof Leberkur, und wo gibt es den besten Preis? Mehrere Leser schrieben, sie sei bei ihrem Händler ausverkauft gewesen.

Deshalb haben wir beim Hersteller nachgefragt und für unsere Leser ein eigenes Angebot ausgehandelt, solange der Vorrat reicht.

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Exklusives Angebot für Leser von Deutscher Apotheker

  • 82,5 mg Cholin, die Menge, ab der die zugelassene Angabe für Leber und Fettstoffwechsel gilt*
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4,9 von 5 60 Bewertungen
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60 Erfahrungsberichte auf dieser Seite

  1. Sabine K. 48 Verifizierter Kauf
    Kann ich empfehlen

    Nach 3 Wochen merk ich schon einen Unterschied. Weniger aufgebläht und 2 Kilo runter. Bestelle nach.

  2. Tanja M. 41 Verifizierter Kauf
    Endlich wohler

    Fühle mich endlich wieder wohler in meinem Körper. Hätte nicht gedacht dass das so schnell geht.

  3. Claudia R. 53 Verifizierter Kauf
    Top

    Hose sitzt lockerer. Mehr muss ich nicht sagen 😅

  4. Nicole B. 39 Verifizierter Kauf
    Gut

    Schmeckt nicht besonders, aber wirkt. Bauch ist deutlich flacher.

  5. Petra H. 56 Verifizierter Kauf
    Mehr Energie

    Nachmittags kein Tief mehr. Früher musste ich mich nach dem Mittagessen fast hinlegen.

  6. Julia S. 34 Verifizierter Kauf
    Hat sich gelohnt

    4 kg in 5 Wochen. Hab nebenbei nicht viel geändert, nur weniger Süßes.

  7. Manuela W. 50 Verifizierter Kauf
    Super

    Ich merk dass mein Körper wieder besser arbeitet. Verdauung viel regelmäßiger.

  8. Kerstin D. 45 Verifizierter Kauf
    Klare Empfehlung

    Meine Freundin hat's mir empfohlen, jetzt nimmt es meine Schwester auch. Wir sind alle happy.

  9. Anja F. 43 Verifizierter Kauf
    Weniger Blähbauch

    Der Blähbauch abends ist fast komplett weg. Allein dafür lohnt es sich.

  10. Melanie P. 37 Verifizierter Kauf
    Wirkt

    Direkt gemerkt, ok das Zeug funktioniert. Nach ein paar Tagen schon leichter gefühlt.

  11. Birgit N. 59 Verifizierter Kauf
    Solide

    Braucht ein bisschen Zeit, aber nach 4 Wochen merk ich es. 3 Kilo weniger auf der Waage.

  12. Stefanie A. 46 Verifizierter Kauf
    Fühle mich fitter

    Morgens komm ich viel besser aus dem Bett. Bin nicht mehr so matschig.

  13. Jessica L. 32 Verifizierter Kauf
    👍

    Nach der Schwangerschaft hat mir das echt geholfen wieder reinzukommen. Danke!

  14. Heike G. 55 Verifizierter Kauf
    Endlich was, das hilft

    Hab schon viel probiert zum Abnehmen. Das ist das erste wo ich wirklich was merke.

  15. Sandra T. 42 Verifizierter Kauf
    Mega

    6 Kilo in 2 Monaten. Mein Mann ist neidisch 😂

  16. Martina E. 51 Verifizierter Kauf
    Leichter im Alltag

    Treppen steigen, Einkaufen, mit dem Hund raus – alles fühlt sich leichter an.

  17. Daniela V. 47 Verifizierter Kauf
    Gute Kur

    Mache die Kur jetzt zum zweiten Mal. Beim ersten Mal 4 Kilo, diesmal bisher 2.

  18. Susanne O. 58 Verifizierter Kauf
    Passt

    Nicht über Nacht, aber es tut sich was. Fühle mich insgesamt wohler.

  19. Christina Z. 38 Verifizierter Kauf
    Weniger Heißhunger

    Der abendliche Heißhunger auf Chips ist weg. Hätte ich nie gedacht.

  20. Andrea J. 52 Verifizierter Kauf
    Sehr zufrieden

    Kann ich empfehlen. Einfach einzunehmen und man merkt schnell was.

  21. Katrin R. 44 Verifizierter Kauf
    Endlich wieder Jeans

    Meine Lieblingsjeans geht wieder zu. Ohne Luft anhalten 🙌

  22. Monika S. 60 Verifizierter Kauf
    Klarer im Kopf

    Fühle mich wacher und klarer. Abnehmen war eher der Bonus.

  23. Laura B. 31 Verifizierter Kauf
    Top Produkt

    Nach einem Monat 3,5 Kilo runter. Nichts gehungert.

  24. Silke H. 49 Verifizierter Kauf
    Hat mir geholfen

    Nach dem Urlaub hatte ich einiges drauf. Jetzt ist alles wieder weg.

  25. Yvonne M. 54 Verifizierter Kauf
    Gut, aber Geduld

    Die ersten zwei Wochen nichts gemerkt, dann ging's los. Also dranbleiben.

  26. Nadine K. 40 Verifizierter Kauf
    Wohlfühlgewicht

    Bin wieder bei meinem Wohlfühlgewicht. Hat 7 Wochen gedauert.

  27. Ramona F. 46 Verifizierter Kauf
    Weniger müde

    Ich war ständig müde, auch nach 8 Stunden Schlaf. Das ist deutlich besser geworden.

  28. Carina D. 35 Verifizierter Kauf
    Empfehlung

    Kollegin hat gefragt was ich anders mache. Hab ihr direkt den Link geschickt.

  29. Gabriele W. 62 Verifizierter Kauf
    Echt gut

    Mit über 60 nimmt man nicht mehr so leicht ab. Hier gings trotzdem. 4 Kilo.

  30. Vanessa T. 33 Verifizierter Kauf
    Bauch flacher

    Vor allem am Bauch sieht man es. Freu mich jeden Morgen vorm Spiegel.

  31. Elke P. 57 Verifizierter Kauf
    Fühlt sich gut an

    Ich fühl mich einfach sauberer von innen, schwer zu beschreiben. Nehme es weiter.

  32. Denise L. 36 Verifizierter Kauf
    Funktioniert

    War skeptisch. Nach 10 Tagen dachte ich: okay, das funktioniert wirklich.

  33. Ines B. 48 Verifizierter Kauf
    Gut verträglich

    Magen hat gar nicht gemeckert, das ist bei mir selten. Wirkung auch gut.

  34. Franziska N. 39 Verifizierter Kauf
    Mehr Bock auf Bewegung

    Seit ich mich leichter fühle geh ich auch wieder öfter joggen. Positive Spirale.

  35. Sonja R. 50 Verifizierter Kauf
    Richtig gut

    5 Kilo seit Februar. Mein Arzt war auch zufrieden bei der Kontrolle.

  36. Tamara G. 42 Verifizierter Kauf
    Nachbestellt

    Schon die dritte Packung. Sagt eigentlich alles.

  37. Karin S. 55 Verifizierter Kauf
    Weniger aufgedunsen

    Mein Gesicht wirkt nicht mehr so aufgedunsen morgens. Hat sogar meine Tochter gesagt.

  38. Jana W. 30 Verifizierter Kauf
    Kann ich nur empfehlen

    Kurz und knapp: wirkt, schmeckt okay, gerne wieder.

  39. Bettina K. 47 Verifizierter Kauf
    Hilft beim Durchhalten

    Hab mit Intervallfasten angefangen und die Kur dazu genommen. Läuft besser als je zuvor.

  40. Anke H. 53 Verifizierter Kauf
    Etwas teuer

    Preislich nicht ohne, aber es wirkt. Deshalb trotzdem 4 Sterne.

  41. Marion E. 58 Verifizierter Kauf
    Wieder aktiv

    Ich geh wieder gern spazieren und mach Gartenarbeit ohne danach platt zu sein.

  42. Lisa F. 34 Verifizierter Kauf
    Endlich

    Nach Monaten Stillstand auf der Waage geht's endlich wieder nach unten.

  43. Doris M. 61 Verifizierter Kauf
    Super Kur

    Einfach in den Alltag einzubauen. Morgens nehmen und fertig. 3 Kilo bisher.

  44. Nina J. 38 Verifizierter Kauf
    Weniger Völlegefühl

    Nach dem Essen nicht mehr dieses schwere Gefühl. Das war mein Hauptgrund und es hat geholfen.

  45. Kathrin O. 45 Verifizierter Kauf
    Überzeugt

    Kann ich empfehlen. Hab mich schon nach einer Woche besser gefühlt.

  46. Ulrike B. 56 Verifizierter Kauf
    Mehr Leichtigkeit

    Fühle mich leichter, im Kopf und im Körper. Genau das hab ich gebraucht.

  47. Jennifer A. 33 Verifizierter Kauf
    Top

    Hab 5 Kilo runter und fühl mich wie neu. Danke Steiger Naturals!

  48. Heidi R. 59 Verifizierter Kauf
    Wirkt langsam aber sicher

    Kein Wundermittel, aber stetig. 1 Kilo pro Woche ungefähr.

  49. Mandy S. 41 Verifizierter Kauf
    Besser geschlafen

    Hab nicht damit gerechnet, aber ich schlaf auch besser. Und die Waage freut sich.

  50. Svenja P. 37 Verifizierter Kauf
    Meine Freundinnen nehmen es auch

    Wir machen die Kur zu dritt. Alle haben abgenommen, macht zusammen auch mehr Spaß.

  51. Sarah T. 29 Verifizierter Kauf
    Hammer

    Nach 4 Wochen 4 Kilo. Mehr brauch ich nicht zu sagen.

  52. Brigitte L. 63 Verifizierter Kauf
    Wohlfühlen

    Ich fühl mich endlich wieder wohl. Das hatte ich lange nicht mehr.

  53. Michaela F. 44 Verifizierter Kauf
    Weniger Wasser

    Hatte oft Wassereinlagerungen in den Beinen. Deutlich besser geworden.

  54. Verena H. 49 Verifizierter Kauf
    Gute Qualität

    Man merkt dass da gute Inhaltsstoffe drin sind. Keine komischen Zusätze.

  55. Nadja K. 36 Verifizierter Kauf
    Hat geklappt

    Vor der Hochzeit meiner Schwester noch 5 Kilo geschafft. Kleid hat gepasst 💃

  56. Petra W. 52 Verifizierter Kauf
    Endlich was, das wirkt

    Hab mir wenig erhofft, ehrlich gesagt. Umso mehr freu ich mich jetzt.

  57. Simone D. 47 Verifizierter Kauf
    Gut

    Merkt man. Hätte gern eine größere Packung.

  58. Christine B. 40 Verifizierter Kauf
    Mehr Energie für die Kids

    Zwei Kinder, Vollzeitjob. Ich hab endlich wieder Energie für den Nachmittag mit den Kleinen.

  59. Lena M. 32 Verifizierter Kauf
    Direkt nochmal bestellt

    Nach der ersten Packung 3 Kilo leichter und fühl mich super. Direkt nochmal bestellt.

  60. Renate S. 64 Verifizierter Kauf
    Sehr gut

    Bin sehr zufrieden. Hätte ich schon früher machen sollen.

Ein Auszug aus den Bewertungen zu Steiger Naturals.

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